„Glauben und kämpfen“ in einer geistigen Gemeinschaft

Kloster AhamHeilung zum Leben (Vortragsreihe)

Freitag, 09.10.20, 19.30 – 21.30 Uhr


„Glauben und kämpfen“ in einer geistigen Gemeinschaft
In Zusammenarbeit mit dem Offenen Kloster der Stiftung Aham


Seit fast 30 Jahren leben Menschen in Aham in einer Gemeinschaft. Ihr Gemeinschaftsleben ist ein Experiment und ein Versuch, in dieser hoch technisierten Welt in Übereinstimmung mit der Botschaft von Jesus von Nazareth zu leben: in Ehrfurcht vor dem Leben, in Frieden miteinander und mit der Welt. Sie berichten in diesem Vortrag über ihre Erfahrungen. Dafür wählen sie bewusst das Thema „Glauben und kämpfen“: Was bedeutet es für uns, in der Gemeinschaft und auch als eine Gemeinschaft, zu glauben und zu kämpfen? Wir wollen versuchen zu begründen, wie die praktisch gelebte Liebe das Verbindungsglied zwischen diesen beiden scheinbar so wider-sprüchlichen seelischen Kräften ist: die praktisch gelebte Liebe und nur sie.


Renata Egeter, Dr. Rolf Grigat und Dr. Michael Bommer

Anmeldung bis 07.10.20 erforderlich

Info und Anmeldung

Die Harmonie des aramäischen Vaterunser mit Qigong

spirituelles zentrum sankt martin muenchen vater unser GebetSamstag, 10.10.20, 10.00 – 16.30 Uhr


Die Harmonie des aramäischen Vaterunser mit Qigong


Im aramäisch ursprünglichen Sinn bedeutet Gebet „Gott eine Falle stellen“. Dies heißt eigentlich nichts anderes, als Gottes Gedanken einzufangen, die einen berühren und verändern. Gott wird im Aramäischen nicht in erster Linie mit theologischen Fachausdrücken bedacht, sondern mit der Bedeutung der Erfahrung: Gott ist mein Atem, mein Herzschlag, mein Leben. An dieser Stelle trifft sich die Lebendigkeit des Vaterunsers mit der Lebenskraft des Qigong, dem Atem, der Bewegung des Herzens und der Energie des Lebens. In diesem Seminar kommen wir der Bedeutung des aramäischen Vaterunsers näher, indem wir der nahöstlichen Kultur nachspüren und danach fragen, was Jesus mit manchen Begriffen, wie beispielsweise „Versuchung“ oder „tägliches Brot“, wirklich gemeint haben könnte. Hinter allem wollen wir Gottes Geist entdecken und den Atem, unsere Lebensenergie, in stillen Qigong-Übungen in Bewegung bringen.


Bernadett Gera, Qigong-Lehrerin und Therapeutin, Buchautorin
Hanns-Hinrich Sierck, Leiter des Spirituellen Zentrums St. Martin


Anmeldung bis 29.09.20 erforderlich

Info und Anmeldung

Praxis des Herzensgebets – den ältesten christlichen Meditationsweg üben

Praxis des herzensgebetsAb 14.10.20, 9 × mittwochs 19.30 – 21.15 Uhr


Praxis des Herzensgebets – den ältesten christlichen Meditationsweg üben


Die Wurzeln des Herzensgebets (Jesusgebet) reichen bis ins frühe Mönchtum. Es gehört zu den „mantrischen“ Meditationsformen, bei denen ein Satz oder ein heiliges Wort mit dem Atem verbunden und „inwendig“ ständig wiederholt wird. Dabei löst sich der Kopf allmählich aus der Flut der Gedanken, die Aufmerksamkeit kommt im Körper, in den Händen und im Herzen zur Ruhe. Dieser Weg war im Westen lange vergessen, jetzt praktizieren ihn immer mehr Menschen. Die Teilnehmenden verpflichten sich, täglich etwa eine halbe Stunde lang zu üben und regelmäßig zu den Treffen zu kommen, an denen die Meditation Schritt für Schritt angeleitet und begleitet wird – Gruppenaustausch und persönliches Gespräch sind Teil davon. Grundlage ist das Handbuch „Praxis des Herzensgebets: Einen alten Meditationsweg neu entdecken“ von Andreas Ebert und Peter Musto.

 

Hanns-Hinrich Sierck


Anmeldung bis 06.10.20 erforderlich

Info und Anmeldung

Neuen Wegen vertrauen

von der heilsamen kraft des pilgernsSamstag, 17.10.20, 10.00 – 15.00 Uhr


Neuen Wegen vertrauen
Pilgern auf dem Münchner Jakobsweg von München nach Pullach


Normalerweise würde an diesem Tag das bayernweite Pilgerforum der evangelischen Kirche in Nürnberg stattfinden. Corona lässt es nicht zu, dass wir in großer Runde Gottesdienst feiern, Pilgermessestände genießen, Workshops miterleben. Stattdessen laden wir in diesem Jahr zu einem „Pilgerforum to go“ ein: in ganz Bayern pilgern Gruppen zum Thema „Neuen Wegen vertrauen“ und fühlen sich dezentral verbunden.
Unser Weg führt uns vom Münchner Marienplatz zur Jakobskirche in Pullach (ca. 14 Kilometer)


Pilgerbegleitung:
Michael Kaminski, Petra Richter, Christian Mohr


Anmeldung bis 12.10.20 erforderlich

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Klimawandel als innere Herausforderung

spirituelles_zentrum_sankt_martin_muenchen_richard_stiegler_Klimawandel_als_innere_herausforderungSamstag, 17.10.20, 10.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr


Klimawandel als innere Herausforderung


Die eigentliche Ursache für die voranschreitende Klimaerwärmung und ihre dramatischen Folgen sind nicht etwa Klimagase wie das CO₂, sondern das Selbstverständnis des Menschen, das sich vom Bewusstsein der Einheit mit der Natur und damit von den Öko-systemen abgekoppelt hat. Aus diesem Grund ist die zentrale Herausforderung ein grundlegender Bewusstseinswandel im Inneren. Im Vortrag wird beleuchtet, welche wesentlichen Aspekte für einen individuellen und kollektiven Bewusstseinswandel notwendig sind. Dadurch wird ein Bewusstwerdungsprozess im Zuhörenden in Gang gesetzt, der im anschließenden Tages-Workshop begleitet wird. So hat jede/r die Möglichkeit, eigene Gefühlsprozesse wie Betroffenheit, Angst, Ohnmacht, Überforderung oder Wut zu verdauen, eigene Antworten zum Thema zu finden und die Kraft der Selbstwirksamkeit zu entdecken.


Richard Stiegler, Autor des Buches „Klimawandel als innere Herausforderung“
Anmeldung bis 06.10.20 erforderlich

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