Das Herz ist im Alltag immer wieder starken Belastungen ausgesetzt. Dies kann zu geistiger Unruhe, Ängsten und einer spürbaren Einschränkung der Lebensfreude führen, oftmals begleitet von – manchmal auch gravierenden – körperlichen Erkrankungen.
Zur Ruhe und Gelassenheit zu kommen, Ängste und Sorgen für eine Weile ruhen zu lassen, ist daher ein großes Anliegen vieler Menschen. Qigong Yangsheng kann man auch als eine Form der Übung verstehen, zur Ruhe zu finden, nach dem Grundsatz „Bewegung und Ruhe gehören zusammen“. Der daoistische Denker Zhuangzi spricht davon, das „Herz zu reinigen“.
Gleichermaßen im Sinne einer „Familienähnlichkeit“ (Ludwig Wittgenstein) spielt das „In-die-Ruhe-Treten“ auch in der christlich-abendländischen Tradition der Kontemplation eine herausragende Rolle. Bei Meister Eckhart heißt es dazu: „Alles Herzleid wirf hinaus, so dass in deinem Herzen nichts anderes als stete Freude sei. So denn ist das ‚Kind‘ geboren.“ Wie kann dieses „in die Ruhe“ treten – gerade im Alltag – gelingen?
In diesem Kurs sollen Qigong Übungen praktiziert werden. Begleitet und inspiriert werden die Übungen von Einheiten von Sitzen in Stille und von Texten von Meister Eckhart und von daoistischen Texten. Daneben soll die Rolle des Organs „Herz“ in der westlichen und in der chinesischen Medizin beleuchtet werden. Vor allem die Themen „Lebensfreude“ und „Absichtsloses Tun“ sollen im Zentrum stehen.
68 €, Anmeldung bis 25.01.27 erforderlich
„Dr. med. Elisabeth Friedrichs, Ärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur, Dozentin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangheng e.V. „
Erhard Hennen, M.A. der Philosphie, Qigong Lehrer