Einführung in das meditative Bogenschießen

BogenschießenSamstag, 25.01.20, 10:00 – 17:30 Uhr


Den Bogen spannen um loszulassen - Einführung in das meditative Bogenschießen


Die Ästhetik und Kraft des Bogenwegs, der sowohl in Japan als auch in Europa eine lange Tradition hat, begeistern immer mehr Menschen. Grundhaltungen und Lebensthemen kommen körpernah und erfahrungsbezogen in den Blick: Was und wie nehme ich „gezielt“ wahr – an mir selbst bzw. an meiner Umgebung? Wann ist es Zeit, loszulassen? Wo stehe ich im Leben unter guter Spannung? Wo wird der Spannungsbogen zu groß? Gleichzeitig werden auf fast spielerische Weise Körperhaltung, Rücken und Atmung gestärkt. Fokussierung geschieht durch Übung. Und das Ziel? Das eigene (spirituelle) Leben zu treffen, indem das Zielen losgelassen wird.


Pfarrer Oliver Behrendt, landeskirchlicher Beauftragter für geistliche Übung Nordbayern, Leiter des „Spirituellen Zentrum im Eckstein“ in Nürnberg, Trainer im meditativen Bogenschießen

 

- noch 1 freier Platz -

Info und Anmeldung

Spiritueller Tanz

spirituelles zentrum sankt martin muenchen spiritueller tanzSamstag, 01.02.20, 10:00 – 17:00 Uhr


Spiritueller Tanz
„Wenn ich tanze, bin ich in meiner Mitte, bin ich ganz, bin ich heil“ (indianische Weisheit)


Im Tanzen und Trommeln gelingt es uns immer wieder, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Diese erfahrene Präsenz kann uns Schritt für Schritt in unsere Mitte führen und wir können die Einheit von Körper, Geist und Seele spüren. Durch diese ganzheitliche Wahrnehmung eröffnet sich uns die Möglichkeit, die allumfassende, göttliche Wirklichkeit zu erahnen, die als letzte Wahrheit im Herzen eines jeden Menschen verborgen liegt. Die Gestaltung des Tanztages beinhaltet Kreistänze, meditatives Trommeln und Übungen zu bewusster Körperwahrnehmung. Die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse möglich. Indianertrommeln sind vorhanden.


Barbara Samm, Pädagogin für therapeutischen Tanz und elementares Trommeln, geistliche Begleiterin, Religionspädagogin


Info und Anmeldung

Wer bin ich?

spirituelles zentrum sankt martin muenchen wer bin ichSamstag, 08.02.20, 10.00 – 16.30 Uhr


Wer bin ich?


Diese Frage stellte sich Dietrich Bonhoeffer wohl nicht nur einmal, als er ab 05.04.1943 im Militärgefängnis in Berlin in einer kleinen Zelle sein Dasein fristete. Im Juli 1944 beantwortete Bonhoeffer diese Frage schonungslos sich selbst gegenüber in einem Gedicht, welches sein Innenleben in allen Fasern widerspiegelte. Ein italienischer Offizier, der den Krieg überlebte, sagte über Bonhoeffer: „Manche sagten, dass Bonhoeffer eiserne Nerven hatte. Aber ich denke, er hatte eine so feste Hoffnung, dass Gott durch Christus alles wiederbringen wird, alles vollenden wird, dass nichts verloren gehen wird. Deswegen war er so ruhig. In seiner Anwesenheit war es unmöglich, feige zu sein. Man war sozusagen gezwungen, sich würdig zu benehmen.“

In dem Seminar wollen wir uns der Persönlichkeit Bonhoeffers durch sein Gedicht „Wer bin ich?“ und andere Texte von ihm nähern. Dies tun wir im Gespräch, im Meditieren und im Wahrnehmen der Frage an mich selber: Wer bin ich? – eigentlich.


Hanns-Hinrich Sierck und Eugen Sell

 

Info und Anmeldung

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